Positiver Start ins Neue Jahr

Haben Sie sich gute Vorsätze vorgenommen oder lieber darauf verzichtet, weil eh meist nichts daraus wird? Damit Vorsätze keinen Druck erzeugen, darf man sich nicht zu viel vornehmen, sonst wird daraus schnell Überforderung. Große Schritte türmen sich dann vor einem auf wie ein Bergmassiv, wodurch man dann meist keine Lust mehr hat, sich weiter damit abzumühen.

Um sich etwas vorzunehmen, muss man erst einmal bilanzieren und überlegen, was man ins neue Jahr übertragen oder wovon man sich besser trennen will. Das allein ist eine positive Handlung und kann schon ausreichend sein, um zu erkennen, wo man nachbessern muss. Dann fehlt nur noch, das Nachbessern in machbare Schritte zu unterteilen.

Um nicht schon am Jahresanfang gleich wieder in die alten Stress-Muster zu verfallen, könnten Sie sich bewusst machen, was Sie im alten Jahr alles gut gemeistert haben, was Ihnen gelungen ist, worauf Sie stolz sein können, was positiv war. Im zweiten Schritt können Sie überlegen, woraus Sie lernen und wofür Sie Ihre Energien einsetzen möchten. Negative Erfahrungen und Fehler können übrigens auch aus unbearbeiteten Seelenfeldern oder blinden Flecken entstehen. Nicht immer ist uns bewusst, was wir selbst dazu beitragen, dass uns etwas widerfährt oder einfach nicht gelingen will.

Tipp: Suchen Sie sich ein oder zwei Dinge aus, die Sie einer näheren Betrachtung unterziehen.

Tipp: Hinterfragen Sie, ob es dabei eher Struktur oder um Gefühle geht.

Tipp: Finden Sie heraus, was Sie konkret verändern müssen, um andere Ergebnisse zu erzielen. Fragen Sie dazu auch Menschen aus Ihrem vertrauten Umfeld, denn nicht immer besitzen wir die nötige Objektivität. Nehmen Sie sich so kleine Schritte vor, dass Erfolge vorprogrammiert sind. Nur dann macht es Spaß, damit weiterzugehen.

Liebe Leserinnen und Leser, ich bedanke mich für Ihr Interesse und wünsche Ihnen für das Jahr 2018 beste Gesundheit, Erfolg und ein optimistisches Lebensgefühl. Bleiben Sie neugierig und verbunden mit Ihrer besonderen Kraft, bewahren Sie heitere Gelassenheit, um allen Herausforderungen gewachsen zu sein und pflegen Sie Ihre Leichtigkeit, die Sie über manche Klippen hinwegtragen wird.

Eure Ulrike

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Positiver Start ins Neue Jahr

Hoffnung Herbst

Leiden Sie auch am Herbst- oder Winderblues? Wir sehnen uns nach Sonne, Licht und grünen Blättern und nörgeln gerne ein bisschen herum. Wehmütig blicken wir auf den Sommer mit seinen Farben, Leichtigkeit und Freude zurück.
Der Herbst hingegen kann uns zeigen, wie man prunkvoll Abschied nimmt: Die Bäume werfen sich in Glanz und Farben und lassen dann mit leichter Hand ihre Blätter los. Sie verabschieden sich vorübergehend von Aktivität und bereiten sich auf mehr Gelassenheit und Stille vor. Die Natur lebt in einem ständig fließenden Wechsel und ist Meisterin im Werden und Vergehen. Doch während es so aussieht, als würde sie sterben, wirft sie in Wirklichkeit das hektische Aktivsein ab und richtet ihre Aufmerksamkeit auf das Sich-Sammeln und Bewahren.
Wir können von ihr lernen, wie man das Unabänderliche gelassen annehmen und sich voller Vertrauen in das rhythmische Geschehen fügen kann, ohne das Wissen um die Erneuerung zu verlieren. Das Leben ist ein ständiger Wechsel, es pulsiert und kann nicht gleichmäßig sein: Jeder Herzschlag ist ein Auf und Ab, steigt und fällt. Nur im Wandel sind wir also lebendig und die Natur veranschaulicht uns jeden Tag, wie das geht. Lassen wir also das Eine oder Andere gehen und kommen zur Ruhe und damit zu uns. Wer am Ofen sitzt, kann bei einer Tasse Tee gut träumen und sich wieder einmal als Ganzes spüren. Auf diese Weise gelingt es uns wieder, unsere Energien zu sammeln und in der Rückschau auf den üppigen und schnelllebigen Sommer unsere Ernte zu sehen. Die Bäume zeigen uns: Wer rastet, sammelt neue Kraft, um im richtigen Moment aufzubrechen und weiter zu gehen.
Nimm die Notwendigkeit der herbst- und winterlichen Jahreszeit zum Anlass, mehr auf dich zu achten, bei dir zu sein, Bilanz zu ziehen und wertzuschätzen, was dir über das Jahr hinweg zugeflossen ist.
Bleibe ruhig einmal eine Zeitlang „planlos“ und lasse deine Planungen ruhen. Genieße die Zeit, um Kräfte zu sammeln und sei zur Abwechslung einmal zufrieden mit dir – für manche von uns ist das schon Herausforderung genug. Dann wirst du bemerken, wie gut es tut, auch einmal zur Sesshaftigkeit gezwungen zu sein, denn auf diese Weise sammelst du dich. Jede Krankheit tut übrigens das Gleiche für dich nur mit dem Unterschied, dass du dich nicht wohl dabei fühlst.
Alles Liebe, eure Ulrike

Hoffnung Herbst

Stille und Bewusstsein

Still sein, nichts tun, keine Ablenkung haben, Löcher in die Luft starren, den Vögeln nachblicken, die Wolken sehen … Wie oft tun wir das noch?

Mein Gehirn ist oft sehr beschäftigt – es denkt immer irgendetwas. Denken ist notwendig und sichert unser Leben – aber es hat nicht unbedingt etwas mit Bewusstsein zu tun. Bewusstsein ist die Voraussetzung in der neuen Energie der fünften Dimension, in der wir seit dem Jahr 2012 sind. Dies ist die Zeit, um die wir gebeten haben und weshalb wir hierhergekommen sind. Lange haben wir dafür gekämpft und sehr, sehr lange darauf gewartet. ABER: So ganz leicht ist es nicht. Die Umwälzungen, Transformationen und Veränderungen kosten Aufmerksamkeit, all unsere Kraft und brauchen vor allem ein neues Bewusstsein.

Um jetzt zu (über-) leben brauchen wir ein höher schwingendes Bewusstsein und es ist gar nicht so einfach, diesen Schritt in die neue Dimension zu tun. Gut, es ist auch nicht nur ein Schritt – vermutlich sind es sogar Millionen Schritte … Und dennoch beginnt auch diese Reise (unseres Aufstiegs) mit einem ersten Schritt. Wir können nicht aufhören, uns zu entwickeln, dürfen nicht stehen bleiben und warten, bis sich etwas für uns ergibt. Und doch wird es genau das sein, was diese neue Zeit von uns verlangt. Stehen bleiben, innehalten, warten und bereit sein für das, was kommt. Auch das kann Lichtarbeit sein. Wir sind die Schöpfer von allem, was sein wird und deshalb sind viele von uns auf dem Weg. Wir sind Suchende und Neu-Schöpfende und das ist wahrlich ein Wunder und wunderbar.

Denken ist dabei oft störend, stelle ich fest, denn das Empfinden von „Sein“ ist das, was zwischen den Zeilen des Handelns und Denkens ist. Es findet statt, während wir eine Pause einlegen, wenn wir uns entspannen, uns sinken lassen in der Natur, wenn wir weder etwas tun noch etwas denken, wenn wir uns mit uns selbst verbinden, unseren Herzschlag spüren und fühlen, dass wir am Leben sind. Deshalb sollten wir lernen, still zu sein. Ruhig sitzen, die Gedanken anhalten, sein.

Das ist schwer, aber es ist schön und tut gut. Ich schöpfe Kraft daraus und empfinde Freude, denn das, was ich dabei wahrnehme und spüre, ist unmittelbar da, braucht keine Erklärungen und hat keinen Filter. Es ist direkt. Ich bin ich. Was immer das ist, wir finden es Stück für Stück heraus. Was brauchen wir dafür? Vertrauen in den Wandel der Zeit, in die Transformation, in die Unterstützung der göttlichen Quelle, Vertrauen in uns selbst und in unseren Seelenweg, Vertrauen, dass alles so kommen wird, wie es am besten und heilsamsten für uns ist. Vertrauen darin, dass es gut ist, was wir tun, dass wir jeweils das Richtige tun, dass wir genügend beitragen, dass wir durch unsere bloße Existenz mit einem höheren Bewusstsein völlig neue Werte erschaffen. Vertrauen darin, dass Mutter Erde uns unterstützt und dass wir sie widerum in ihren Prozessen der Wandlung unterstützen, indem wir mit ihr und bei ihr sind und indem wir uns und das Leben ehren. Das ist es, was Lichtarbeit ist und es wird niemand kommen und uns dafür bezahlen oder loben. Es sind Entwicklungen, die nicht beweisbar, messbar, belegbar sind. Doch wir alle können sie fühlen, sie in den Menschen sehen, wenn wir ihnen begegnen und vor allem daran ermessen, in welchem Maße sich die Dinge und Menschen auf diesem Planeten verändern – egal wie schnell oder langsam es geht. Es geht voran. Schritt für Schritt.

Vertrauen wir also und verbinden uns unermüdlich mit der Lebendigkeit des Seins. Das Leben sind wir und wir gestalten die neue Welt. Dann stellen wir fest, dass wir keine Grenzen haben, dass wir nicht getrennt von etwas sind, dass wir nicht alleine sind und dass wir gehalten und getragen, geführt und geliebt werden von unserer göttlichen Quelle und von Gaia selbst. Feiern wir, dass wir das alles mitgestalten dürfen, auch wenn es schwierig ist – aber ehrlich gesagt: Die Vergangenheit war bestimmt nicht leichter und damals waren wir immer mit dem Dunklen verstrickt. Immer und immer wieder wurden wir zu Boden geworfen und sind immer wieder daran gescheitert und erstickt. Der Erfolg blieb aus, aber heute werden wir ihn spüren und sogar sehen. Alles ändert sich jetzt und es ist ein Grund, es zu bejubeln. Unsere Seelen haben darauf gewartet und es immer gewusst. Schauen wir nach vorn und lassen uns von dem neuen Licht bescheinen, das unser Erbe und unser Versprechen ist.

Eure Ulrike

 

Stille und Bewusstsein

Langfristiger Stressabbau

Kurzfristig entspannen geht immer, die Lösung liegt aber in Dauerhaftigkeit. Dabei ist es wichtig, dass wir unsere Selbsterkenntnis und Selbstwahrnehmung (das Selbst-„Bewusstsein“) verbessern. Darüber hinaus dürfen wir Schuldzuweisungen einstellen, denn andere Menschen können wir nun mal nicht verändern, wohl aber uns selbst, unsere Einstellungen und Verhaltensweisen. Falls wir Muster leben, die zum Beispiel unseren Alltagsstress unterstützen, sind wir auch dann gestresst, wenn eigentlich gar kein Stressauslöser vorliegt – denn dieser sind wir oftmals selbst. Verständlich ist, dass keiner das hören will.
Wer aus dem Stress-Hamsterrad ausbrechen will, muss etwas an seinen Lebens- und Denkmustern verändern. Solange wir glauben, dass es notwendig ist, ständig etwas zu tun, kommen wir nicht zur Ruhe und auch nicht, solange wir in jeder freien Minute „sinnvolle“ Dinge machen wollen. Wenn wir ehrlich sind, so sind wir doch stets mit irgendetwas beschäftigt, lesen, reden, denken, sporteln, wandern, putzen, aufräumen, grübeln,  Probleme wälzen, Pläne machen uvm..
Besser wäre es, öfters einmal nichts zu tun, vielleicht zu meditieren oder einfach nur zu sein (falls Sie wissen, was das ist). Wir können dabei sehr gut unsere innere Stimme hören, die nämlich nicht nur bestens Bescheid weiß, sondern auch schon die Lösungen kennt. Allerdings – und das ist jedem von uns bekannt – ist ihr Rat oft unangenehm und schmerzt, deshalb blenden wir ihn gerne aus. Unser innerer Ratgeber ist aber sehr effektiv, eine Zusammenarbeit ist also empfehlenswert. Dazu brauchen wir Ruhe und Stille. Etwas, das uns vielleicht ängstigt und verunsichert, weil wir überhaupt nicht mehr wissen, wie das geht oder was das ist. (Siehe Beitrag „Stille“).
Tipp: „Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung“. Erkennen Sie Ihre Motive: Geben Sie nach, weil Sie gefallen möchten? Schummeln Sie, weil die Wahrheit unbequem ist? Gehen Sie lieber den alten WEeg, weil der Neue mehr Mühe macht? Denken Sie immer daran: Wir ernten, was wir säen.
Tipp: Nehmen Sie sich selbst wahr: Wer oder was tut Ihnen gut? Was sagen Ihr Körper und Ihre innere Stimme dazu? Mögen Sie sich? Behandeln Sie sich liebevoll und mit Respekt? Spüren Sie sich ruhig bewusst ein paar Sekunden lang; später vielleicht eine Minute und später noch länger. Je öfter Sie das tun, umso stärker sind Sie mit sich verbunden und wissen, was Ihnen gut tut oder was zu ändern ist.

Langfristiger Stressabbau

Autogenes Training

Entspannung funktioniert hervorragend über die sieben Übungen des klassischen Autogenen Trainings (AT), entwickelt von Dr. J. H. Schultz. Es ist ein anerkanntes Verfahren im Präventions- und Rehabilitationsbereich, in der Sport-  und in der pädagogischen Psychologie. Es dient dem Stressabbau und wird bei vielfältigen körperlichen Symptomen, psychischen und psychosomatischen Störungen eingesetzt. Je öfters man übt, umso effektiver die Wirkung. Und nicht zu vergessen: Wenn man übt, solange man gesund ist und keine Probleme hat, hat man die Chance, solche gar nicht zu bekommen oder sie zu minimieren, wenn sie sich nicht vermeiden lassen. Autogenes Training ist eine optimale Hilfe zur Selbsthilfe – einfach und billig zu erlernen, überall anwendbar, es braucht wenig Zeit und ist der perfekte Einstieg in alle Bereiche der Selbstwahrnehmung oder Meditation.

Hat man das Training einmal gelernt, kann man sich täglich ohne Aufwand und Kosten positiv stimulieren und das vegetative Nervensystem beeinflussen. Es entstehen sofort Gefühle der Entspannung, der Deaktivierung und Erholung. Langfristig verbessert sich dadurch das Allgemeinbefinden, der Alltag lässt sich besser bewältigen, Sie finden leichter Lösungen für Probleme und Ihre Konzentrationsfähigkeit steigt. Dadurch lassen sich Leistungen verbessern.

AT hilft bei Schlafstörungen, Phobien, Ängsten, Hypertonie (Bluthochdruck), depressiven Störungen, Stottern, Kopfschmerzen/ Migräne, somatoformen Schmerzstörungen, Hauterkrankungen, koronaren Herzkrankheiten in der Rehabilitation uvm..

Tipp:  Die Grundstufe des Autogenen Trainings beinhaltet Formeln für Ruhe, Schwere und Wärme. Sie teilen Ihrem Körper mit, dass er Ruhe braucht und gleichzeitig stellen Sie ihm diese zur Verfügung. Sie dürfen sich vollkommen fallen lassen, Arme und Beine dürfen schwer sein und Sie fühlen die Wärme Ihrer Haut (denn AT entspannt die Blutgefäße). Bei regelmäßiger Anwendung spüren Sie bereits nach wenigen Tagen eine Verbesserung Ihres Angespanntseins und Ihrer Stresssymptome.

Alles Liebe, Ihre Ulrike

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autogenes Training

Zellen als Spiegel der Seele

Ist dir bewusst, dass dein Körper dir genauestens spiegelt, was dein Herz und deine Seele brauchen? Wenn du gestresst bist, nehmen deine Zellen zum Beispiel weniger Sauerstoff auf und können dann nur ungefhr ein Zehntel der Energie herstellen, die du produzierst, wenn du tief atmest und entspannt bist.

In der neuesten Zellforschung werden Zellen als ein „Vorbild für erneuerbare Energien“ bezeichnet, die ständig neue Energie erzeugen, um unser System am Laufen zu halten. Sie reagieren stark auf unsere Gedanken und Gefühle, was widerum bedeutet, dass wir damit direkten Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen können. Innere Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und das Gefühl, etwas wert zu sein, sind also gute Energielieferanten.

Wenn wir uns permanent unter Druck setzen (lassen), alles perfekt machen möchten oder das Optimum von uns verlangen, entsteht Stress und dieser widerum wird von unseren Zellen „gelesen“. Spaß und Lebensfreude lassen nach und damit verlieren wir den wertvollsten Energielieferanten unseres Lebens.

Tipp 1:  Nimm Stress als Zeichen dafür, dass du dich jetzt besonders um dich und deine Zellen kümmern musst. Gehe am Ende des Tages spazieren, meditiere oder mache ein paar Atemübungen. Zehn Minuten gute Entspannung können Energie für zwei Stunden erzeugen.

Tipp 2:  Wir sind Menschen und keine Maschinen. Wir sind nicht unendlich leistungsfähig (was auch Maschinen nicht sind, sonst wäre unser Auto ja nie kaputt). Deshalb sollte es uns wichtig sein, in Verbindung mit Körper und Seele, also unserem Gemüt, zu erspüren, was wir brauchen. Am Ende des Tages sollten wir unser inneres Depot auffüllen (Freude am Feierabend) und nicht To-Do-Listen abarbeiten. Dies gilt gerade dann, wenn wir auch privat viel zu tun haben, denn ohne unsere Selbsthilfe läuft unser Speicher schneller leer, als wir ihn wieder auffüllen können.

Alles Liebe, eure Ulrike

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zellen als Spiegel der Seele

Kraft sparen

Gehören Sie zu den Menschen, die sich gerne überfordern? Und ist es eher so, dass Sie zart besaitet und somit schneller überfordert sind oder vibrieren Sie vor Kraft und wissen oft nicht, was Sie zuerst anpacken sollen?

Bewiesen ist:  Sensible Menschen merken sehr viel früher, wenn etwas aus dem Gleichgewicht ist oder wenn sie dabei sind, sich zu übernehmen. Im Gegensatz dazu machen „Kraftpakete“ immer noch weiter, selbst wenn sie schon lange am Boden sind. Fazit: „Sensibelchen“ sind oft gesünder als ihre Gegenparts, denn sie steigen früher aus dem fahrenden Zug und kümmern sich um sich selbst.

Wir alle sollten prüfen, ob „höher, schneller, weiter“ das ist, was wir wollen. Welchen Preis zahlen wir dafür? Tragen wir unsere Selbstverantwortung, indem wir für uns sorgen?

Auch unterschwellige Dinge verbrauchen Energie, wie zum Beispiel das Beherrschen von Wut (die man irgendwie nie an jemandem so richtig auslassen darf), aber auch das erzwungene freundliche Lächeln oder das Bewahren eines kühlen Kopfes. Diese Dinge sind nicht produktiv und fallen daher nicht auf, aber sie verbrauchen unsere Reserven.

Wertschätzen Sie sich, denn andere werden es garantiert nie so tun wie Sie sich das wünschen. Nur wenn Sie sich selbst genügen und sich genügend gut versorgen, wird es am Ende des Tages auch genug sein können.

Tipp1:  Setzen Sie einen Teil Ihrer Kraft jeden Tag für sich und für Ihr eigenes Wohlbefinden ein.

Tipp 2:  Beim Niederringen von Wut hilft ein Trick aus der Yoga-Praxis: Versorgen Sie sich zumindest mit Atem und der darin enthaltenen Prana-Energie. Atmen Sie ein und zählen dabei auf drei oder vier, halten Sie den Atem an und zählen Sie auf drei oder vier, atmen Sie aus und zählen auf drei oder vier, halten Sie den Atem an und zählen Sie nochmals auf drei oder vier.

Tipp 3:  Spüren Sie immer wieder am Tag in sich hinein und erfühlen Sie, wie es Ihrem Körper geht. Schenken Sie sich Aufmerksamkeit anstatt immer nur dem Außen. Gönnen Sie sich eine kleine Auszeit, eine Entspannung, eine (Selbst-)Massage, einen Spaziergang oder nehmen Sie ein erholsames Bad, wenn Sie zuhause sind.

Alles Liebe, Ihre Ulrike

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kraft sparen