Stille und Bewusstsein

Still sein, nichts tun, keine Ablenkung haben, Löcher in die Luft starren, den Vögeln nachblicken, die Wolken sehen … Wie oft tun wir das noch?

Mein Gehirn ist oft sehr beschäftigt – es denkt immer irgendetwas. Denken ist notwendig und sichert unser Leben – aber es hat nicht unbedingt etwas mit Bewusstsein zu tun. Bewusstsein ist die Voraussetzung in der neuen Energie der fünften Dimension, in der wir seit dem Jahr 2012 sind. Dies ist die Zeit, um die wir gebeten haben und weshalb wir hierhergekommen sind. Lange haben wir dafür gekämpft und sehr, sehr lange darauf gewartet. ABER: So ganz leicht ist es nicht. Die Umwälzungen, Transformationen und Veränderungen kosten Aufmerksamkeit, all unsere Kraft und brauchen vor allem ein neues Bewusstsein.

Um jetzt zu (über-) leben brauchen wir ein höher schwingendes Bewusstsein und es ist gar nicht so einfach, diesen Schritt in die neue Dimension zu tun. Gut, es ist auch nicht nur ein Schritt – vermutlich sind es sogar Millionen Schritte … Und dennoch beginnt auch diese Reise (unseres Aufstiegs) mit einem ersten Schritt. Wir können nicht aufhören, uns zu entwickeln, dürfen nicht stehen bleiben und warten, bis sich etwas für uns ergibt. Und doch wird es genau das sein, was diese neue Zeit von uns verlangt. Stehen bleiben, innehalten, warten und bereit sein für das, was kommt. Auch das kann Lichtarbeit sein. Wir sind die Schöpfer von allem, was sein wird und deshalb sind viele von uns auf dem Weg. Wir sind Suchende und Neu-Schöpfende und das ist wahrlich ein Wunder und wunderbar.

Denken ist dabei oft störend, stelle ich fest, denn das Empfinden von „Sein“ ist das, was zwischen den Zeilen des Handelns und Denkens ist. Es findet statt, während wir eine Pause einlegen, wenn wir uns entspannen, uns sinken lassen in der Natur, wenn wir weder etwas tun noch etwas denken, wenn wir uns mit uns selbst verbinden, unseren Herzschlag spüren und fühlen, dass wir am Leben sind. Deshalb sollten wir lernen, still zu sein. Ruhig sitzen, die Gedanken anhalten, sein.

Das ist schwer, aber es ist schön und tut gut. Ich schöpfe Kraft daraus und empfinde Freude, denn das, was ich dabei wahrnehme und spüre, ist unmittelbar da, braucht keine Erklärungen und hat keinen Filter. Es ist direkt. Ich bin ich. Was immer das ist, wir finden es Stück für Stück heraus. Was brauchen wir dafür? Vertrauen in den Wandel der Zeit, in die Transformation, in die Unterstützung der göttlichen Quelle, Vertrauen in uns selbst und in unseren Seelenweg, Vertrauen, dass alles so kommen wird, wie es am besten und heilsamsten für uns ist. Vertrauen darin, dass es gut ist, was wir tun, dass wir jeweils das Richtige tun, dass wir genügend beitragen, dass wir durch unsere bloße Existenz mit einem höheren Bewusstsein völlig neue Werte erschaffen. Vertrauen darin, dass Mutter Erde uns unterstützt und dass wir sie widerum in ihren Prozessen der Wandlung unterstützen, indem wir mit ihr und bei ihr sind und indem wir uns und das Leben ehren. Das ist es, was Lichtarbeit ist und es wird niemand kommen und uns dafür bezahlen oder loben. Es sind Entwicklungen, die nicht beweisbar, messbar, belegbar sind. Doch wir alle können sie fühlen, sie in den Menschen sehen, wenn wir ihnen begegnen und vor allem daran ermessen, in welchem Maße sich die Dinge und Menschen auf diesem Planeten verändern – egal wie schnell oder langsam es geht. Es geht voran. Schritt für Schritt.

Vertrauen wir also und verbinden uns unermüdlich mit der Lebendigkeit des Seins. Das Leben sind wir und wir gestalten die neue Welt. Dann stellen wir fest, dass wir keine Grenzen haben, dass wir nicht getrennt von etwas sind, dass wir nicht alleine sind und dass wir gehalten und getragen, geführt und geliebt werden von unserer göttlichen Quelle und von Gaia selbst. Feiern wir, dass wir das alles mitgestalten dürfen, auch wenn es schwierig ist – aber ehrlich gesagt: Die Vergangenheit war bestimmt nicht leichter und damals waren wir immer mit dem Dunklen verstrickt. Immer und immer wieder wurden wir zu Boden geworfen und sind immer wieder daran gescheitert und erstickt. Der Erfolg blieb aus, aber heute werden wir ihn spüren und sogar sehen. Alles ändert sich jetzt und es ist ein Grund, es zu bejubeln. Unsere Seelen haben darauf gewartet und es immer gewusst. Schauen wir nach vorn und lassen uns von dem neuen Licht bescheinen, das unser Erbe und unser Versprechen ist.

Eure Ulrike

 

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Stille und Bewusstsein

Langfristiger Stressabbau

Kurzfristig entspannen geht immer, die Lösung liegt aber in Dauerhaftigkeit. Dabei ist es wichtig, dass wir unsere Selbsterkenntnis und Selbstwahrnehmung (das Selbst-„Bewusstsein“) verbessern. Darüber hinaus dürfen wir Schuldzuweisungen einstellen, denn andere Menschen können wir nun mal nicht verändern, wohl aber uns selbst, unsere Einstellungen und Verhaltensweisen. Falls wir Muster leben, die zum Beispiel unseren Alltagsstress unterstützen, sind wir auch dann gestresst, wenn eigentlich gar kein Stressauslöser vorliegt – denn dieser sind wir oftmals selbst. Verständlich ist, dass keiner das hören will.
Wer aus dem Stress-Hamsterrad ausbrechen will, muss etwas an seinen Lebens- und Denkmustern verändern. Solange wir glauben, dass es notwendig ist, ständig etwas zu tun, kommen wir nicht zur Ruhe und auch nicht, solange wir in jeder freien Minute „sinnvolle“ Dinge machen wollen. Wenn wir ehrlich sind, so sind wir doch stets mit irgendetwas beschäftigt, lesen, reden, denken, sporteln, wandern, putzen, aufräumen, grübeln,  Probleme wälzen, Pläne machen uvm..
Besser wäre es, öfters einmal nichts zu tun, vielleicht zu meditieren oder einfach nur zu sein (falls Sie wissen, was das ist). Wir können dabei sehr gut unsere innere Stimme hören, die nämlich nicht nur bestens Bescheid weiß, sondern auch schon die Lösungen kennt. Allerdings – und das ist jedem von uns bekannt – ist ihr Rat oft unangenehm und schmerzt, deshalb blenden wir ihn gerne aus. Unser innerer Ratgeber ist aber sehr effektiv, eine Zusammenarbeit ist also empfehlenswert. Dazu brauchen wir Ruhe und Stille. Etwas, das uns vielleicht ängstigt und verunsichert, weil wir überhaupt nicht mehr wissen, wie das geht oder was das ist. (Siehe Beitrag „Stille“).
Tipp: „Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung“. Erkennen Sie Ihre Motive: Geben Sie nach, weil Sie gefallen möchten? Schummeln Sie, weil die Wahrheit unbequem ist? Gehen Sie lieber den alten WEeg, weil der Neue mehr Mühe macht? Denken Sie immer daran: Wir ernten, was wir säen.
Tipp: Nehmen Sie sich selbst wahr: Wer oder was tut Ihnen gut? Was sagen Ihr Körper und Ihre innere Stimme dazu? Mögen Sie sich? Behandeln Sie sich liebevoll und mit Respekt? Spüren Sie sich ruhig bewusst ein paar Sekunden lang; später vielleicht eine Minute und später noch länger. Je öfter Sie das tun, umso stärker sind Sie mit sich verbunden und wissen, was Ihnen gut tut oder was zu ändern ist.

Langfristiger Stressabbau

Autogenes Training

Entspannung funktioniert hervorragend über die sieben Übungen des klassischen Autogenen Trainings (AT), entwickelt von Dr. J. H. Schultz. Es ist ein anerkanntes Verfahren im Präventions- und Rehabilitationsbereich, in der Sport-  und in der pädagogischen Psychologie. Es dient dem Stressabbau und wird bei vielfältigen körperlichen Symptomen, psychischen und psychosomatischen Störungen eingesetzt. Je öfters man übt, umso effektiver die Wirkung. Und nicht zu vergessen: Wenn man übt, solange man gesund ist und keine Probleme hat, hat man die Chance, solche gar nicht zu bekommen oder sie zu minimieren, wenn sie sich nicht vermeiden lassen. Autogenes Training ist eine optimale Hilfe zur Selbsthilfe – einfach und billig zu erlernen, überall anwendbar, es braucht wenig Zeit und ist der perfekte Einstieg in alle Bereiche der Selbstwahrnehmung oder Meditation.

Hat man das Training einmal gelernt, kann man sich täglich ohne Aufwand und Kosten positiv stimulieren und das vegetative Nervensystem beeinflussen. Es entstehen sofort Gefühle der Entspannung, der Deaktivierung und Erholung. Langfristig verbessert sich dadurch das Allgemeinbefinden, der Alltag lässt sich besser bewältigen, Sie finden leichter Lösungen für Probleme und Ihre Konzentrationsfähigkeit steigt. Dadurch lassen sich Leistungen verbessern.

AT hilft bei Schlafstörungen, Phobien, Ängsten, Hypertonie (Bluthochdruck), depressiven Störungen, Stottern, Kopfschmerzen/ Migräne, somatoformen Schmerzstörungen, Hauterkrankungen, koronaren Herzkrankheiten in der Rehabilitation uvm..

Tipp:  Die Grundstufe des Autogenen Trainings beinhaltet Formeln für Ruhe, Schwere und Wärme. Sie teilen Ihrem Körper mit, dass er Ruhe braucht und gleichzeitig stellen Sie ihm diese zur Verfügung. Sie dürfen sich vollkommen fallen lassen, Arme und Beine dürfen schwer sein und Sie fühlen die Wärme Ihrer Haut (denn AT entspannt die Blutgefäße). Bei regelmäßiger Anwendung spüren Sie bereits nach wenigen Tagen eine Verbesserung Ihres Angespanntseins und Ihrer Stresssymptome.

Alles Liebe, Ihre Ulrike

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autogenes Training

Zellen als Spiegel der Seele

Ist dir bewusst, dass dein Körper dir genauestens spiegelt, was dein Herz und deine Seele brauchen? Wenn du gestresst bist, nehmen deine Zellen zum Beispiel weniger Sauerstoff auf und können dann nur ungefhr ein Zehntel der Energie herstellen, die du produzierst, wenn du tief atmest und entspannt bist.

In der neuesten Zellforschung werden Zellen als ein „Vorbild für erneuerbare Energien“ bezeichnet, die ständig neue Energie erzeugen, um unser System am Laufen zu halten. Sie reagieren stark auf unsere Gedanken und Gefühle, was widerum bedeutet, dass wir damit direkten Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen können. Innere Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und das Gefühl, etwas wert zu sein, sind also gute Energielieferanten.

Wenn wir uns permanent unter Druck setzen (lassen), alles perfekt machen möchten oder das Optimum von uns verlangen, entsteht Stress und dieser widerum wird von unseren Zellen „gelesen“. Spaß und Lebensfreude lassen nach und damit verlieren wir den wertvollsten Energielieferanten unseres Lebens.

Tipp 1:  Nimm Stress als Zeichen dafür, dass du dich jetzt besonders um dich und deine Zellen kümmern musst. Gehe am Ende des Tages spazieren, meditiere oder mache ein paar Atemübungen. Zehn Minuten gute Entspannung können Energie für zwei Stunden erzeugen.

Tipp 2:  Wir sind Menschen und keine Maschinen. Wir sind nicht unendlich leistungsfähig (was auch Maschinen nicht sind, sonst wäre unser Auto ja nie kaputt). Deshalb sollte es uns wichtig sein, in Verbindung mit Körper und Seele, also unserem Gemüt, zu erspüren, was wir brauchen. Am Ende des Tages sollten wir unser inneres Depot auffüllen (Freude am Feierabend) und nicht To-Do-Listen abarbeiten. Dies gilt gerade dann, wenn wir auch privat viel zu tun haben, denn ohne unsere Selbsthilfe läuft unser Speicher schneller leer, als wir ihn wieder auffüllen können.

Alles Liebe, eure Ulrike

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zellen als Spiegel der Seele

Kraft sparen

Gehören Sie zu den Menschen, die sich gerne überfordern? Und ist es eher so, dass Sie zart besaitet und somit schneller überfordert sind oder vibrieren Sie vor Kraft und wissen oft nicht, was Sie zuerst anpacken sollen?

Bewiesen ist:  Sensible Menschen merken sehr viel früher, wenn etwas aus dem Gleichgewicht ist oder wenn sie dabei sind, sich zu übernehmen. Im Gegensatz dazu machen „Kraftpakete“ immer noch weiter, selbst wenn sie schon lange am Boden sind. Fazit: „Sensibelchen“ sind oft gesünder als ihre Gegenparts, denn sie steigen früher aus dem fahrenden Zug und kümmern sich um sich selbst.

Wir alle sollten prüfen, ob „höher, schneller, weiter“ das ist, was wir wollen. Welchen Preis zahlen wir dafür? Tragen wir unsere Selbstverantwortung, indem wir für uns sorgen?

Auch unterschwellige Dinge verbrauchen Energie, wie zum Beispiel das Beherrschen von Wut (die man irgendwie nie an jemandem so richtig auslassen darf), aber auch das erzwungene freundliche Lächeln oder das Bewahren eines kühlen Kopfes. Diese Dinge sind nicht produktiv und fallen daher nicht auf, aber sie verbrauchen unsere Reserven.

Wertschätzen Sie sich, denn andere werden es garantiert nie so tun wie Sie sich das wünschen. Nur wenn Sie sich selbst genügen und sich genügend gut versorgen, wird es am Ende des Tages auch genug sein können.

Tipp1:  Setzen Sie einen Teil Ihrer Kraft jeden Tag für sich und für Ihr eigenes Wohlbefinden ein.

Tipp 2:  Beim Niederringen von Wut hilft ein Trick aus der Yoga-Praxis: Versorgen Sie sich zumindest mit Atem und der darin enthaltenen Prana-Energie. Atmen Sie ein und zählen dabei auf drei oder vier, halten Sie den Atem an und zählen Sie auf drei oder vier, atmen Sie aus und zählen auf drei oder vier, halten Sie den Atem an und zählen Sie nochmals auf drei oder vier.

Tipp 3:  Spüren Sie immer wieder am Tag in sich hinein und erfühlen Sie, wie es Ihrem Körper geht. Schenken Sie sich Aufmerksamkeit anstatt immer nur dem Außen. Gönnen Sie sich eine kleine Auszeit, eine Entspannung, eine (Selbst-)Massage, einen Spaziergang oder nehmen Sie ein erholsames Bad, wenn Sie zuhause sind.

Alles Liebe, Ihre Ulrike

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kraft sparen

Stress bewältigen

Um körperlich, geistig und seelisch fit und gesund zu bleiben, sollten wir stets etwas für uns selbst tun, denn alles, das wir für uns tun, steigert die Lebensfreude, die wiederum die Lebenskraft stärkt. Auf diese Weise werden wir im Laufe der Zeit zur Fachmännern / -frauen für uns selbst und das ist das Wichtigste.

Stress ist wie eine Seuche, die sich immer mehr ausbreitet und inzwischen auch schon Kinder betrifft. Jeder Dritte Deutsche leidet laut Statistik dauerhaft an Stresssymptomen und dies mit steigender Tendenz. Vielen Menschen nehmen ihren Stress jedoch nicht ernst genug (denn Psyche und Seele haben zunächst eine hohe Toleranz und ihre Grenzen sind schwer wahrnehmbar). Wenn wir unseren Stress aber nicht ernst nehmen, nehmen wir uns selbst nicht ernst und vernachlässigen unsere Bedürfnisse. Daraus folgt, dass Stress (im Vergleich zu körperlichen Schwächen oder Erkrankungen) zu wenig therapiert wird und ohne Unterstützung die Heilungschancen sinken.

Stress ist mit die häufigste Ursache für körperliche Probleme – die Psychosomatik singt ein Lied davon. Jeder Psychologe und Medizinier weiß, dass unsere seelische Verfassung maßgeblich dazu beiträgt, wie es uns geht, ob wir gesund sind, uns fit fühlen und glücklich sind.

Tipp 1:  Entspannen Sie sich regelmäßig (z.B. mit Autogenem Training, Progressiver Muskelentspannung nach Jacobson, Meditation …). Räumen Sie sich dafür extra Zeiten ein und stellen Sie diese nicht in Frage. Auch ein kleiner Mittagsschlaf (Power-Napping) leistet gute Dienste. Wichtig ist jedoch der tägliche Ausgleich!

Tipp 2:  Entspannung ist individuell. Suchen Sie sich die Art von Entspannung, die zu Ihnen passt. Dazu gehört, dass Sie dabei so wenig wie möglich tun (also auch kein Sport, Radfahren, lesen etc.). Kopf und Körper sollten gleichermaßen zur Ruhe kommen können.

Tipp 3:  Ernähren Sie sich frisch und gut, saisonal und regional, bewegen Sie sich ausreichend und nehmen Sie sich Zeit für Ihre Hobbies.

Tipp 4:  Überdenken Sie Ihre alten Glaubensätze, denn laut Gehirnforschung sind es unsere Einstellungen, die Stress wirksam werden lassen und weniger die Situationen an sich. Versuchen Sie, folgenden Satz neu zu bewerten: „Wer viel leistet, bekommt viel Anerkennung“ und machen Sie daraus: „Wer viel leistet, darf auch entspannen“. Dann können Sie besser spüren, was Sie selbst brauchen und wann es Zeit für Ihre tägliche Auszeit ist. Regenerieration ist die Voraussetzung dafür, dass Sie auch morgen noch leistungsfähig sind.

Seien Sie gut zu sich.

Alles Liebe, Ihre Ulrike

Stress bewältigen

Von innen nach außen

Nimm die Runen-Stellung INGUZ ein: Stelle dich aufrecht hin, die Füße schulterbreit auseinander. Die Ellbogen leicht nach außen gebeugt, die Fingerspitzen berühren sich sanft auf Höhe des zweiten Chakras (zwischen Bauchnabel und Schambein). Atme entspannt ein und aus … Beobachte deinen Atem und beeinflusse ihn nicht. Lasse allmählich alles los, was dich beschäftigt … Denke an nichts … Lasse alles kommen und gehen, alles darf im Fluss sein … Wolle nichts, sei einfach nur da und entspanne dich … Tue gar nichts und lasse alles sein, wie es im Augenblick ist. Sei einverstanden mit dem, was ist, und sei es nur für ein paar Augenblicke. Genieße die Ruhe. Nimm das Prana (die Lebensenergie) aus dem Atem in dich auf und stelle dir vor, wie sie sich ohne dein Zutun in deinem ganzen Körper verteilt und wie dieser dadurch zu leuchten beginnt.

Nach ein paar Minuten spürst du vermutlich, was sich verändert hat und dass deine inneren Batterien wieder besser aufgeladen sind.

Das Ganze funktioniert auch im Liegen, indem du deine Hände auf das zweite Chakra (s.o.) legst. Dadurch bildet sich automatisch die Rune INGUZ.

INGUZ gehört zum alten germanischen Erdgott Ing und symbolisiert, dass etwas sicher und behütet, eingeschlossen im Verborgenen und vor Störungen geschützt, reift und keimt. Dies ist ein Prozess und braucht Zeit. Alles geschieht in seinem eigenen Rhythmus von selbst, wenn man es geschehen lässt. Man kann bekanntlich nicht am Gras ziehen, damit es schneller wächst. Wenn du dich dabei nach außen abgrenzen möchtest, dann solltest du das tun. Die eigenen Grenzen zu wahren tut gut und ist gesund. Man gelangt dadurch in seine inneren Welten und von dort schöpfen wir in schwierigen Zeiten Kraft.

Wenn du glaubst, dass es Zeit ist, das Gereifte nach außen zu geben, dann verbinde dich mit dem Element Luft. In alten Zeiten war bekannt, dass Luft eine heilige Kraft ist, die dem kraftvollen Austausch von Energien dient, die Informationen weiterträgt und das Leben mit dem Leben verbindet. Sie war die feinstoffliche Nahrung und lenkte alle Lebensströme lichtvoll, segenbringend und heilsam zum Wohle aller Menschen. Erinnere dich an die ursprüngliche Kraft der Luft und an die Nahrung des Geistes. Nutze ihre Fähigkeiten zum Austausch, Information, Kommunikation, Erneuerung, Reinigung, Klärung und lasse dich von ihr inspirieren.

Alles, was du zuvor eingeatmet hast und was in dir in Ruhe gereift ist, darf dann über deinen Atem und Worte aus dir herausströmen. Du kannst es mit anderen teilen, sie etwas wissen lassen, sie teilhaben lassen an deiner Reife und deinem gereiften Bewusstsein, an deinen Ideen und kreativen Eingaben. Erinnere dich daran, dass wir mit unserem Denken die Welt um uns herum erschaffen. Die Idee (Äther, Luft) steht am Beginn, dann entsteht daraus ein Bild, wird zu einer konkreten Vorstellung, die wir schließlich umsetzen.

Negatives Denken erzeugt negative Schwingungen in uns und beeinflusst unser Wohlbefinden. Der Verstand ist nicht immer unser bester Freund, denn er hält sich oft in den Niederungen des menschlichen Daseins auf. Prüfe einmal, wie dein Verstand reagiert, wenn du Nachrichten schaust oder die Zeitungen liest und wie du dich hinterher fühlst. Je mehr der Verstand wieder lernt, dem Licht der Weisheit zudienen, umso mehr kann der Mensch sich in höhere Welten erheben und neue Impulse und Denkanstöße vom Himmel empfangen und sie in die Welt hineingeben, um dort etwas zu wandeln. Ein Gedanke ist Energie, ist verbunden mit Macht und löst sich nicht einfach in Luft auf, sondern wird durch sie belebt.

Was ihr in euch entwickelt, kann zum Beispiel am Frühlingsbeginn (ca. 21.03.) nach außen gehen und sich zeigen, so wie Blumen plötzlich erblühen und bald die gesamte Natur wieder ergrünen wird, nachdem sie lange genug ihre Kräfte im Verborgenen gehütet und gesammelt hat.

Die Botschaft von Thor und Aries, den Hütern des Luftelements, lautet: „Haltet euere Gedanken und Gefühle rein, damit euere Umgebung und euer Umfeld rein bleibt. Ihr tragt jederzeit mit dazu bei, dass sich die kollektiven Kräfte verändern und Quantensprünge möglich sind. Übernehmt deshalb Verantwortung für die Macht euerer Gedanken und bedenkt auch die Macht euerer Worte. Verbindet euch mit den Wesen der Luft, die euch dienen und dient ihnen zugleich.“

Alles Liebe, euere Ulrike

 

Von innen nach außen